Der schwarze Abt (2014)

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Edgar Wallace – Der Name steht wie kaum ein anderer für Kriminalklassiker des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Engländer mit dem exzessiven Lebensstil und einem Hang zu Spielsucht wurde nur 56 Jahre alt, und doch veröffentlichte er unzählige Romane, die in vierzig Sprachen übersetzt wurden auf denen basierend in Deutschland immerhin 38 Verfilmungen entstanden, u.a. mit Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Klaus Kinski und Eddie Arendt. Eines seiner bekanntesten Werke, ‚Der Hexer‘ wurde 1927 am Deutschen Theater in Berlin unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt.

‚Der schwarze Abt‘ entstand 1926 und erhielt nach seiner Filmpremiere 1963 sehr unterschiedliche Kritiken, denen aber dennoch gemeinsam war, dass es sich bei dieser Verfilmung um einen der werkgetreuesten, bekanntesten und unheimlichsten Filme der ganzen Serie handelt, voller skurriler Charaktere und unheimlicher Sequenzen um die Suche nach einem sagenhaften Goldschatz und ‚Das Wasser des Lebens‘, das alten Überlieferungen nach selbst Tote zum Leben erwecken kann. Der Stoff weist mit der Spielsucht des Arthur Gine gewisse autobiografische Züge auf. Für die Grötzinger Produktion dieses Kriminalklassikers bildet eine Nachbearbeitung von Matthias Hahn die Grundlage:

„Lady Chelford, die Herrin auf Fossaway Castle, hütet ein düsteres Familiengeheimnis. So schön der gräfliche Garten eben blüht, in der verfallenen Abtei spukt jüngst wieder der „schwarze Abt“, der der Legende nach vor siebenhundert Jahren ermordete Abt von Chelfordbury. Doch auch unter den Lebenden zieht Unheil auf. Die hübsche Leslie soll Harry, den älteren der Zwillinge der Gräfin, heiraten, doch eigentlich zieht es sie mehr zu Dick, der sich nicht so sonderbar benimmt wie Harry …

Ihr Onkel ist Vermögensverwalter der Gräfin und „Freund des Hauses“. Wegen seiner hohen Spielschulden wird er erpresst, doch kurz darauf ist die Erpresserin tot, – vom „Schwarzen Abt“ ermordet? Inspektor Bliss, der schon „den Hexer“ (fast) zu Fall brachte, wird gerufen und die Ereignisse nehmen dramatisch an Fahrt auf.“ (Deutscher Theaterverlag)


Aufführungsdaten:

Fr., 29.08. | Sa., 30.08.| So., 31.08. | Fr., 05.09. | Sa., 06.09. | So., 07.09.
Schloss Augustenburg

Zuschauerzahl: 800
Regie: Thomas Winkler

Ensemble:
Fabian Dick, Mira von Herder, Jochen Krämer, Jeanette Lange, Thomas Lorbeer, Leonie Michaelis, Sanna Rech-Bigot, Marianne Schwaiger, Manuel Schmidt, Pierre Zeuner

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